121 Geisteskranke Mieter

Heute habe ich bei einem Kunden die Flucht vor seiner Mieterin ergriffen. Sonst hätte ich dieser Person Sachen gesagt, die sie nicht gut gefunden hätte. Des weiteren mache ich mir Sorgen um meinen Kunden, wenn die jetzt schon an der Gasleitung rumstellt.

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Ein Kommentar zu 121 Geisteskranke Mieter

  1. Tja, der Umgang mit „eigenwilligen“ Menschen ist schwierig; ich hatte in meiner Zeit an der IT-/TK-Hotline zum Glück selten mit so schwer genießbaren Personen zu tun, bloß der normale Wahnsinn; „Nein, das hat gar keinen Sinn, noch etwas zu versuchen; mein Freund ist Informatiker, der kennt sich damit aus und hat schon alles ausprobiert… — Ach, Stromreset (also Aus-/Wiedereinschalten) hilft (oftmals, nicht immer…) sofort? Das haben wir nicht gewusst…“ oder „Systemsteuerung? — Hat mein (Windows-)PC nicht…“.
    Das Härteste war eine Frau, die felsenfest überzeugt war, dass sie vom BND, FBI usw. abgehört wird. Im Ticket stand drin, dass sie regelmäßig deswegen anruft und auch schon ein Techniker dort war, nichts dergleichen fand, was sie nicht glaubte. Da war nix zu machen, denn es war ein Fall von Verfolgungswahn, der eben nicht technisch zu lösen ist, sondern eher medizinisch oder anderswie therapeutisch… Klar gibt es den Spruch „Dass jemand an Paranoia leidet, bedeutet nicht, dass er nicht tatsächlich verfolgt wird…“ Aber dann entbehrt es jeglicher Logik, ausgerechnet die Störungsannahme seines TK-Anbieters anzurufen; wenn schon, einen Privatdetektiv… Mit dem Rat habe ich sie dann wohl auch versorgt, obwohl der wohl auch nicht der Richtige wäre…

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